Was Sie als Affiliate über Cookies wissen sollten, wenn Sie bei großen Launches verdienen wollen

Das Cookie im Affiliate Marketing

Das Cookie im Affiliate Marketing

Affiliates mit kleinen Listen haben es verdammt schwer, bei großen Launches ein Stück vom Kuchen abzukriegen, denn da stellen sich ein paar Probleme, die klug gelöst werden wollen. Dabei müssen Sie wissen, wie Cookies – also jene kleinen Text-Schnippsel, die beim Klick auf Ihren Affiliate-Link auf dem Rechner des Interessenten platziert werden – funktionieren und worauf Sie beim Launch zu achten haben, wenn sich Ihre Mühe lohnen soll.

 

Wie spielt sich so ein Launch ab

Schauen wir uns aber einmal kurz an, wie so ein Launch abläuft:

  1. Ein großer Marketer launcht ein eigenes Produkt und lädt all seine Affiliates ein, daran teilzunehmen – mit er Aussicht auf satte Provisionen. Dazu werden in der Regel 3 – 5 Mails vor und 3 Mails nach dem Verkaufsstart bis zum Ablauf des Angebots zu genau definierten Zeiten bereit gestellt.
  2. Üblicherweise machen bei einem solchen Launch auch die Kollegen des Marketers mit, die selber über große Listen verfügen. Klar – denn man unterstützt einander bei solchen Launches.
  3. Die meisten Affiliates mit kleinen oder gar keinen Listen halten sich an die vorgegebenen Zeiten und kopieren oft auch die E-Mails-Serien 1:1, mit dem Effekt, dass besonders über Viralmailer viele Affiliates dieselben Mails mit demselben Betreff versenden. Die Durchklickrate bleibt eher bescheiden, weil der Kreis der Empfänger sich ja sehr oft überschneidet und derselbe Empfänger dann mehrmals dasselbe Mail mit demselben Betreff nur von einem anderen Absender erhält.
  4. Die Marketer mit großen Listen, die am Launch teilnehmen, halten sich zwar auch an die vorgegebenen Versandzeiten, aber formulieren die E-Mails komplett anders. Dadurch stechen ihre Mails hervor und werden natürlich auch öfter geklickt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Absender bekannt sind und daher größeres Vertrauen beim Empfänger haben.

 

Was hat nun ein Launch mit dem Cookie zu tun?

Dazu muss man wissen, dass es zwei Arten von Cookies gibt: First Cookie und Last Cookie.
First Cookie bedeutet, dass, wenn einmal ein Cookie beim Interessenten gesetzt worden ist, der Affiliate die Provision verdient, auf dessen Link als Erstes geklickt wurde. Wenn der Interessent später für dasselbe Produkt auf den Affiliate Link eines anderen Affiliates klickt, hat dieser keine Chance, auch wenn sein Link zu einem Kauf führt. Diese Methode ist vor allem für „kleine“ Affiliates besonders ungünstig, denn wenn die Bigs an ihre Listen versendet haben, bleiben für Sie nur noch Krümel übrig.
Der größte Zahlungsanbieter für digitale Produkte im deutschen Sprachraum, Digistore24, setzt hingegen auf die wesentlich fairere Methode des Last Cookie. Dies bedeutet, dass ein Cookie immer überschrieben werden kann, wenn vom Interessenten später auf den Link eines anderen Affiliates geklickt wird.
Sie haben daher bis zum letzten Moment die Chance die Provision zu erhalten, auch wenn der Interessent vorher schon auf einen anderen Link geklickt hat, aber dann letztendlich über Ihren Link kauft.
 

Welche Taktik sollten Sie als Affiliate in einem Launch anwenden?

Für den Affiliate mit einer noch kleinen Liste stellt sich noch ein weiteres Problem: Wenn Sie Ihre noch „junge“ Liste in kurzer Zeit mit zu vielen Mails bombardieren, werden Sie viele Austragungen haben. Und das tut weh – auch wenn Sie sich trösten sollten, dass diejenigen, die sich austragen, sowieso nie über Ihren Link gekauft hätten.
Andererseits wissen wir von den Experten, dass meist erst nach 5-7 Kontakten (manche behaupten sogar, erst nach 7-12 Kontakten) ein Kauf stattfindet. Im Falle eines Launches müssen das aber nicht 5-7 Kontakte mit Ihnen als Affiliate sein, sondern mit dem gelaunchten Produkt.
Wie sollten Sie nun vorgehen, um auch mit Ihrer kleinen Liste auch noch Ihren Teil vom Kuchen zu bekommen?

  1. Auf jeden Fall reduzieren Sie die Frequenz der Mails, um die Austragungsrate in Grenzen zu halten: Vor dem Verkaufsstart 1 Mail, nach dem Verkaufsstart bis zum Ende des Angebots 2 Mails. Bei erklärungsbedürftigen Produkten können es natürlich auch mehr sein, das müssen Sie von Fall zu Fall entscheiden.
  2. Schreiben Sie interessante Texte – vor allem das Betreff muss neugierig und Lust zum Öffnen machen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Mail mit dem Angebot kohärent ist, d.h. dass der Interessent nicht den Eindruck hat, er sei später auf einer falschen Seite gelandet.
  3. Versenden Sie N.A.C.H. den angegebenen Versandzeiten (keinesfalls vorher, da unter Umständen der Link noch gar nicht erreichbar ist), vor allem das letzte Mail sollten Sie erst 2-3 Stunden V.O.R. Ablauf des Angebots versenden. Da die meisten Empfänger ja in vielen Listen eingetragen sind, werden Ihre Empfänger durch die anderen Marketer „aufgewärmt“ und Sie schlagen dann zu. Denn „last cookie wins“.

 

Wie Sie Launches zum Aufbau Ihrer eigenen Liste verwenden

Ein solcher Produktlaunch eignet sich auch hervorragend zum Listenaufbau für Affiliates, vor allem dann, wenn Sie Ihr Marketing über Viralmailer oder Facebook betreiben. Sie greifen dann die Adresse des Interessenten ab, bevor sie ihn auf das Launch-Angebot schicken. Wie Sie das bewerkstelligen, sodass jeder, der auf Ihren Affiliate Link klickt, auch in Ihrer Liste landet, erfahren sie in einem kostenfreien Webinar. Klicken Sie gleich hier und wählen Sie einen für Sie passenden Termin aus:




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